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 | Elastomere Stanzteile |
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Zur Dichtungsberechnung müssen die Dimensionen und Drücke bekannt sein. Die Berechnung beruht auf bestimmten Parametern:
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Mindestflächenpressung
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Verformungskraft
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Druckkomponente der Dichtkraft
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Betriebsdichtungskraft
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Innendruck.
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Aus diesen Kräften ergibt sich die Mindestschraubkraft, mit der die Dichtung verpresst werden muss.
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Durch die bleibende Verformung (Druckverformungsrest) der Dichtung kann bei Bedarf die Dichtung nach einiger Zeit nachgespannt werden. Dies ist auf jeden Fall besser, denn ein zu festes Anziehen kann die Dichtung zerstören.
Werden Gummiplatten als Ein-, Zwischen- oder Unterlage genutzt, entsteht eine Flächenpressung. Die zulässige Flächenpressung ergibt sich aus dem Formfaktor. Der Formfaktor ist das Verhältnis von gedrückter Fläche zu freier Fläche. Daraus ergibt sich, dass bei gleicher Fläche eine Platte umso höher belastet werden kann, je dünner sie ist.
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Dichtungstechnik
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Dichtungen haben die Aufgabe das Eindringen oder Austreten von Gasen, Flüssigkeiten oder festen Stoffen an Verbindungs- oder Trennstellen von Bauteilen zu verhindern.Man unterscheidet statische und dynamische Dichtungen die bei der Montage plastisch oder elastisch verformt werden.
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Statische Dichtungen
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Zu den statischen (ruhenden) Dichtungen gehören Flach-, Spiral- und Profildichtungen. Sie dichten zwischen Bauteilen ab, die sich zueinander nicht bewegen.
Flachdichtungen werden hauptsächlich bei breiten Auflageflächen eingesetzt (z.B. Flanschverbindungen).
Bei hohen Anpressdrücken sollten Flachdichtungen mit Metalleinlagen, -auflagen oder Metallbördeln verwendet werden.
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Runddichtringe
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(O-Ringe) sind die am häufigsten verwendete Profildichtungsart. Die Dichtwirkung basiert auf radialer oder axialer Verformung seines Querschnittes im eingebauten Zustand.
Für jede O-Ring-Abmessung gibt es spezielle Nutmaße des Einbauraumes, diese sind unbedingt zu beachten.
Durch eine fachgerechte Werkstoffwahl und entsprechende Auslegung des Einbauraumes können O-Ring-Abdichtungen über 1000 bar Druck standhalten. Die Auswahl der Werkstoffhärte richtet sich nach der vorhandenen Spaltweite und dem Betriebsdruck. Im allgemeinen gilt, je größer der Druck und die Spaltweite, desto härter sollte der Werkstoff sein.
Unter bestimmten Voraussetzungen entsteht ein ungünstiges Verhältnis zwischen Druck und Spaltweite. Wird z.B. bei gleich bleibenden Druck der Spalt zwischen den abzudichtenden Bauteilen zu groß, so kann der O-Ring unter dem großen Druck in den Spalt hineinfließen (Spaltextrusion). Um eine Spaltextrusion des O-Ring-Werkstoffes zu verhindern, werden Stützringe aus PTFE eingesetzt. Mit Stützringen können Drücke über 400 bar und Spaltweiten bis 0,3 mm überbrückt werden.
Die Abmessungen eines O-Ringes werden durch den Innendurchmesser d1 und Ringdicke d2 bestimmt.
O-Ringe sind in zahlreichen Größen, Werkstoffen und Materialhärten lieferbar.
Bei axialer oder drehender Bewegung können O-Ringe unter bestimmten Voraussetzungen auch als dynamisches Dichtelement eingesetzt werden.
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Dynamische Dichtungen
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Zu den dynamischen Dichtungen (Bewegungsdichtungen) gehören z.B. Radial-Wellendichtringe, Nutringe, Gleitringdichtungen, Labyrinthdichtungen und Dichtungs-Packungen.
Sie dichten zwischen Bauteilen ab, die sich gegeneinander bewegen.
Man unterscheidet berührungsfreie und schleifende Dichtungen.
Radial-Wellendichtringe
sind Manschetten mit einer besonderen Dichtlippenform. Sie werden zum Abdichten von rotierenden Wellen bei geringen Drücken verwendet.
Die federbelastete Dichtlippe verhindert das Austreten von Gasen, Schmierölen, -fetten oder -pasten. Eine zusätzliche Schutzlippe kann bei Bedarf das Eindringen von Schmutz und Staub verhindern. Der Außenmantel besteht aus Metall oder aus einem Elastomer mit integriertem Versteifungsblech.
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Druckbare Version
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